Küchentipp Flotte Lotte
Ein Küchenwerkzeug, das fast verschwunden ist – obwohl es noch immer bestens funktioniert.
Die Flotte Lotte gehört zu den Küchenhelfern, deren Prinzip schon fast hundert Jahre alt ist. 1928 wurde ein entsprechendes Passiergerät patentiert. In Deutschland ist die Flotte Lotte seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet.
Ihr Einsatz ist denkbar einfach: Gekochtes Gemüse oder Obst wird mit der Kurbel durch ein Sieb gedrückt. Schalen, Kerne und andere feste Bestandteile bleiben zurück, das Passierte fällt direkt in die Schüssel oder den Topf.
Besonders praktisch ist das bei Tomaten. Für ein Sugo müssen die Tomaten weder aufwendig enthäutet noch die Kerne einzeln entfernt werden. Nach dem Kochen genügt ein Durchgang durch die Flotte Lotte – und zurück bleibt ein feines Tomatenmus, während Schalen und Kerne im Sieb landen.
Das Gerät braucht weder Strom noch komplizierte Einstellungen und ist schnell wieder gespült. Ein schönes Beispiel dafür, dass bewährte Küchentechnik nicht unbedingt veraltet sein muss.
