Erzeuger Küche Entdeckungen

Wochenmarkt Weiden: Wo Einkauf und Herkunft zusammenkommen

Mittwoch oder Samstagvormittag, Unterer Markt in Weiden: Zwischen Obst und Gemüse, Brot, Eiern, Fleisch und anderen Lebensmitteln wird eingekauft, gefragt, probiert und miteinander geredet. Der Wochen- und Bauernmarkt ist nicht nur ein Ort, an dem der Einkaufskorb gefüllt wird. Er bringt Menschen mit denjenigen zusammen, die Lebensmittel erzeugen oder herstellen.

Buchweizen zurück in der Oberpfalz

Drei Bio-Bauern bauen in der Oberpfalz wieder Buchweizen an. Ein Lebensmittel, das hierzulande fast unbekannt ist, in anderen Teilen der Welt aber seit langem selbstverständlich zur Küche gehört.

Auch bei uns wurde Buchweizen früher auf schwächeren Böden angebaut, später jedoch von anderen Kulturen verdrängt. Jetzt kommt er wieder auf die Felder und in die Küche.

Buchweizen wurde in „Schätze der Oberpfalz“ neu aufgenommen. Dort zeigen wir, wo er angebaut wird und was sich daraus in der Küche machen lässt.

Slow Food – und jetzt?

Slow Food ist vor mehr als 30 Jahren mit einem klaren Ziel angetreten: gegen eine Lebensmittelproduktion, die immer schneller, billiger und einheitlicher wurde, und für gutes Essen, handwerkliche Herstellung, regionale Lebensmittel und den Respekt vor Mensch, Tier und Natur.

Vieles davon ist heute in der Gesellschaft angekommen. Wir interessieren uns für die Herkunft unserer Lebensmittel, für regionale und saisonale Erzeugung, für Tierwohl und Artenvielfalt. Alte Sorten und traditionelle Lebensmittel sind im Blick, handwerkliche Qualität wird neu geschätzt. Begriffe wie regional, nachhaltig und fair gehören längst zum allgemeinen Sprachgebrauch. Slow Food hat diese Entwicklung mit angestoßen und begleitet.

Die Walba: Viel Betrieb, viel Gastlichkeit

Wenn in der Walba die Tische besetzt sind und im Gastgarten reges Leben herrscht, merkt man schnell, warum das Traditionswirtshaus in Unterirading seit vielen Jahren zu den beliebten Einkehrzielen an der Donau zählt.

Auch an Tagen mit großem Andrang geht es angenehm entspannt zu. Eva Menzl führt den Betrieb mit viel Übersicht und ihrer humorvollen Art. Sie ist immer dort, wo sie gebraucht wird, und sorgt gemeinsam mit ihrem Team dafür, dass sich die Gäste gut betreut fühlen.

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Brunnerhof Richt

Vom Schwein im Stroh bis zur Wurst – alles aus eigener Hand.

„Wir wollen, dass unsere Schweine ein gutes Leben haben: viel Stroh, Platz und einen modernen Stall. Und wir begleiten den Weg vom Tier bis zum fertigen Produkt selbst – vom Schlachten über die Verarbeitung bis zur Wurst. Nose to tail, handwerklich gemacht und ohne Geschmacksverstärker.“ So beschreibt Josef Brunner jun. die Philosophie am Brunnerhof …

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Was essen, wenn die Hitze plagt?

Bei hohen Temperaturen verändert sich unser Appetit. Schwere Gerichte wirken dann weniger verlockend, gefragt sind frische, leichte Speisen, die saftig sind und nicht belasten. Jetzt schmecken Dinge, die an heißen Tagen genau richtig sind: viel Frische, viel Flüssigkeit und natürliche Leichtigkeit.

Walba bei 37°

Ein Slowfood Stammtisch bei 37° C. ist nur etwas für die Unentwegten, könnte man meinen. Es sei denn, man findet einen geeigneten Platz, und das war der Gastgarten der Walba in Donaunähe allemal. Schatten und ein frisches Lüftchen vom Strom ermöglichten eine angenehme Zusammenkunft.

Das Essen unkompliziert und schmackhaft, die Bedienung freundlich und effizient, die Stimmung locker und unaufgeregt – ein Wirtshaus, das nicht umsonst einen festen Platz im Herz vieler Regensburger hat.

Genuss auf zwei Rädern

Von Regensburg über die Hügel des Donauwalds nach Straubing und wieder zurück nach Regensburgein Erfahrungsbericht von Ulrich v.Spiessen

Was für ein rundum gelungenes Wochenende! Wenn sich bestes Radl-Wetter, malerische Landschaften und regionaler Kulinarik-Genuss verbinden, entsteht eine Tour, die noch lange nachklingt. Unsere Route führte uns am vergangenen Wochenende auf eine echte Bio- & Genuss-Etappe durch die Region.

unterm Zoiglstern

Martin und Hermine Popp betreiben seit 2003 die Zoigstuben „Gloser“ in Windischeschenbach. Ihre Stuben sind stilsicher und liebevoll eingerichtet und wirken mit ihren natürlichen Materialien sehr heimelig.

Die Freude am Zoigl liegt in der Familie: Sohn Moritz ist ausgebildeter Braumeister, der Zoigl von ihm besitzt ein opulentes Geschmacksbild, ist ausgewogen und zeigt einen guten Abgang. Schwester Anna, selbst Biersommeliere, bestätigt das gerne.

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