Erzeuger Küche Entdeckungen

Neugier kann ansteckend sein.

Bei unserem Besuch auf dem Hof von Peter Froschhammer hat es nicht lange gedauert: Kaum hatte er sich zu seinen Schweinen ins Feld gehockt, waren sie schon um ihn herum. Ganz selbstverständlich haben sie seine Nähe gesucht – ein Bild, das man nicht alle Tage erlebt.

Nahrungssysteme am Limit – Ausstellung in München

Wie entstehen unsere Lebensmittel? Welche Folgen haben Klimawandel, industrielle Landwirtschaft, globale Lieferketten und unser Konsumverhalten? Diese Fragen will die Ausstellung „Nahrungssysteme am Limit“ beantworten.

Zwölf anschauliche Themenkapitel beleuchten wichtige Entwicklungen der Lebensmittelproduktion – von Böden und Fischerei über Tierhaltung und Gewächshausanbau bis zu Soja, Getreide und den Auswirkungen des Klimawandels.

Kritik an „Iss was dir schmeckt“: Slow Food zeigt, dass erst Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und Handwerk guten Fleischgenuss möglich machen.

Entspann dich! Iss, was du willst, und denk nicht nach! Dies ist in etwa der Ton der Kampagne „Iss was dir schmeckt“, hinter der die Initiative Fleisch steht. Sie möchte die anscheinend bedrohten Fleischliebenden in Schutz nehmen und sie ermuntern, sich von Bedenkenträger*innen aller Art den Geschmack nicht vermiesen zu lassen. „Freiheit“, „Vielfalt“ und „individuell“ sind die Begriffe, die am meisten bemüht werden, „Essen und essen lassen“ wird zum Schlüssel zu mehr „Genuss, Respekt und Miteinander“ erklärt. Kritische Gedanken über Fleischkonsum führen hingegen zu Konflikten in Familien und Gesellschaft und stehen Verständnis und Versöhnung im Wege – so die Botschaft.

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Sommerfülle auf dem Kornmarkt

Der Besuch auf dem Kornmarkt in Regensburg zeigt: Jetzt ist die Zeit des Gemüses. An den Ständen der zahlreichen Gemüseanbieter war die ganze Vielfalt des Sommers zu sehen – frische Salate, Kräuter, Tomaten, Zucchini, Bohnen und vieles mehr, was jetzt Saison hat.

Der schönste Teil von Slow Food: gemeinsam genießen

Nach vielen Eindrücken aus der Backstube fand unsere Exkursion ihren genussvollen Ausklang im Braugasthof Jakob in Nittenau.

Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen wurde deutlich, dass Slow Food weit mehr ist als der Besuch eines interessanten Betriebs. Erst wenn Erlebnisse gemeinsam geteilt werden, entstehen Begegnungen, neue Gedanken und oft auch neue Freundschaften. Was tagsüber entdeckt wurde, fand am Abend seinen Platz am gemeinsamen Tisch.

Warum gutes Brot Zeit braucht – eine Entdeckung bei der Bäckerei Soller

Wie entsteht eigentlich ein Brot mit Charakter? Dieser Frage sind wir bei unserer Exkursion zur Bäckerei Soller nachgegangen. Dabei konnten wir einen Einblick in ein Handwerk gewinnen, das man im fertigen Brot kaum noch erkennen kann: die Kunst der langen Teigführung.

Bäckermeister Franz Soller nahm uns mit in seine Backstube und erklärte, warum Zeit für ihn eine der wichtigsten Zutaten ist. Durch lange Fermentationsprozesse entwickeln sich Aromen, Struktur und Bekömmlichkeit auf natürliche Weise – ein Unterschied, den man nicht nur verstehen, sondern auch schmecken kann.

Die schönsten Entdeckungen liegen oft direkt vor der Haustür.

Ein guter Käse entsteht nicht nur aus Milch – sondern aus Erfahrung.
Jeder Laib erzählt etwas über die Arbeit und das Wissen, das in ihm steckt. Bei der Herstellung kommt es auf viele kleine Schritte an – und auf den richtigen Moment. Deshalb prüft die Käserin jeden einzelnen Laib mit geschultem Blick und viel Erfahrung.
Solche Einblicke zeigen, was hinter regionalen Lebensmitteln steckt: Menschen, die ihr Handwerk verstehen, Wissen weitergeben und mit Sorgfalt arbeiten.
Slow Food macht diese Menschen und ihre Geschichten sichtbar.
Komm mit uns und entdecke unsere Heimat.

Vom Weiderind bis zum bunten Ei

Die Vielfalt eines Familienhofes

Judith Remeli und Johann Nadler führen den Familienhof bereits in der vierten Generation – mit großer Leidenschaft für eine vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Tieren. Auf dem Hof leben Hühner, Schweine und Schottische Hochlandrinder.

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Vom Korn zum Teller

Dinkelnockerl mit Sauerklee

Für diese Nockerl wird Dinkelreis verwendet und zunächst im Mixer grob geschrotet. So bleibt die Struktur des Korns erhalten und der Dinkel bringt seine kernige Textur und seinen nussigen Geschmack zur Geltung.

Vom eigenen Feld in den Holzbackofen

Auf dem Hof der Familie Sturm wird seit Generationen Brot gebacken. Pamela und Michael Sturm führen diese Tradition mit großer Begeisterung fort. Für ihr Sauerteigbrot verwenden sie ausschließlich ungespritzten Roggen aus eigenem Anbau, der in der Hammermühle in Bad Kötzting gemahlen wird. Gebacken wird im holzbefeuerten Backofen mit Holz aus dem eigenen Wald.

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Regionaltisch Cham startet mit neuem Schwung

Wer wissen möchte, wo in der Region Cham Lebensmittel mit Herkunft, handwerklichem Können und Verantwortung entstehen, bekommt künftig wieder neue Möglichkeiten zum Austausch und Entdecken. Der Slow-Food-Regionaltisch Cham ist neu gestartet und möchte Menschen zusammenbringen, die sich für gute regionale Lebensmittel und lebendige Esskultur interessieren.