Schleie

ein Fisch für Kenner und Liebhaber

Neben Karpfen, Forelle und Saibling fristet die Schleie oft ein Schattendasein. Das liegt jedoch keineswegs an ihrer Qualität – denn die ist ausgezeichnet –, sondern hat wirtschaftliche Gründe. Schleien gehören zum natürlichen Besatz vieler Gewässer. Sie vermehren sich selbstständig, wachsen jedoch langsam und sind daher für die kommerzielle Fischzucht nur bedingt interessant.

Meist gelangen sie als Beifang in den Hofverkauf von Teichwirtschaften. Wer dort auf sie trifft, sollte nicht zögern und die Gelegenheit nutzen. Ihr Fleisch ist fest, aromatisch und besitzt eine angenehm süßlich-erdige Note, ohne den typischen „Fischgeschmack“.

Dank ihres Fettgehalts eignet sich die Schleie hervorragend zum Braten.