Was wir essen, prägt unsere Landschaft

Jeder von uns entscheidet täglich, was auf den Teller kommt. Doch diese persönliche Entscheidung hat Folgen, die weit über die eigene Küche hinausreichen.

Was wir essen, muss erzeugt werden. Unsere Nachfrage bestimmt mit, welche Lebensmittel Landwirte produzieren. Sie beeinflusst, welche Pflanzen angebaut, welche Tiere gehalten und welche Flächen dafür genutzt werden.


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So wirkt sich unsere Ernährung unmittelbar auf die Landwirtschaft aus. Und die Landwirtschaft prägt die Landschaft: durch Äcker und Wiesen, Weiden und Obstgärten, durch die Vielfalt der Kulturen und die Lebensräume, die dabei entstehen oder verloren gehen.

Wir alle bestimmen also mit, wie unsere Landschaft künftig aussieht. Denn was wir essen, beeinflusst, was die Landwirtschaft erzeugt – und was sie erzeugt, verändert unsere Umwelt.

Essen ist politisch. Die alte Slow-Food-Überlegung besagt: Mit unserer täglichen Ernährung gestalten wir ein Stück weit die Welt, in der wir leben.