Was wird aus Legehennen am Ende ihres Lebens?
Kaum ein Geflügel liefert so viel Geschmack wie eine ausgewachsene Legehenne – und doch ist sie aus unserer Küche fast verschwunden. Legehennen sind mehr als „nur“ Suppenhühner und besitzen großes kulinarisches Potenzial.

Ihr Genuss steht für eine nachhaltige und respektvolle Lebensmittelkultur. Nach ihrer Zeit als Legehennen liefern sie ein besonders aromatisches Fleisch und eine kräftige Brühe mit intensivem Geschmack, der jungen Masttieren oft fehlt. Ihre Verwendung hilft, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Für die Zubereitung sollte man Zeit haben: Haut abziehen und beiseite legen, das Huhn teilen und in kaltem Wasser aufsetzen; Selleriegrün, Lorbeer, Thymian, Petersilienstiele, Pfefferkörner und Nelke zufügen. Gemüse wie Zwiebel, Selleriewurzel und Lauch erst in der letzten halben Stunde des Simmerns zufügen; Wurzelgemüse versichtig verwenden – es macht die Suppe süß. 2 1/2 Stunden simmern lassen, dann das Fleisch von den Knochen nehmen. Diese weitere zwei Stunden auskochen. Tipp: Die Haut in Streifen schneiden, würzen und im Hühnerfett zu Chips braten.