Schneckenpost September 2026
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde,
auch im September gibt es wieder Gelegenheit, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam gutes Essen zu genießen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde,
auch im September gibt es wieder Gelegenheit, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam gutes Essen zu genießen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 14. August um 16 Uhr bei Bio-Obstbau Vilser in Alteglofsheim. Im schattigen Innenhof begann unser Besuch mit einer Einführung durch Alfons Vilser. Im Arbeits-, Lager- und Maschinenraum ging es zunächst um den Alltag im Obstbau und um die Fragen, die uns beim Einkauf und Essen von Äpfeln immer wieder begegnen.
Der Regionaltisch Cham am 12. August im Brunnerhof war bestens besucht. Martin Weiß, Leiter des Conviviums, konnte bei der Begrüßung auf den für dieses Treffen besonders passenden Ort hinweisen: Die Familie Brunner steht mit dem Brunnerhof und als Organisator des Landgenuss Bayerwald für eine regionale Lebensmittelkultur, die der Slow-Food-Philosophie sehr nahekommt.
Ein Slowfood Stammtisch bei 37° C. ist nur etwas für die Unentwegten, könnte man meinen. Es sei denn, man findet einen geeigneten Platz, und das war der Gastgarten der Walba in Donaunähe allemal. Schatten und ein frisches Lüftchen vom Strom ermöglichten eine angenehme Zusammenkunft.
Das Essen unkompliziert und schmackhaft, die Bedienung freundlich und effizient, die Stimmung locker und unaufgeregt – ein Wirtshaus, das nicht umsonst einen festen Platz im Herz vieler Regensburger hat.
Von Regensburg über die Hügel des Donauwalds nach Straubing und wieder zurück nach Regensburg – ein Erfahrungsbericht von Ulrich v.Spiessen
Was für ein rundum gelungenes Wochenende! Wenn sich bestes Radl-Wetter, malerische Landschaften und regionaler Kulinarik-Genuss verbinden, entsteht eine Tour, die noch lange nachklingt. Unsere Route führte uns am vergangenen Wochenende auf eine echte Bio- & Genuss-Etappe durch die Region.
Am Sonntag, 2. August
im Freiland Museum Oberpfalz (Neusath/Nabburg)
Slow Food ist auch mit einem Stand vor Ort!
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde,
auch im August gibt es wieder einige Gelegenheiten, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam gutes Essen zu genießen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Nach vielen Eindrücken aus der Backstube fand unsere Exkursion ihren genussvollen Ausklang im Braugasthof Jakob in Nittenau.
Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen wurde deutlich, dass Slow Food weit mehr ist als der Besuch eines interessanten Betriebs. Erst wenn Erlebnisse gemeinsam geteilt werden, entstehen Begegnungen, neue Gedanken und oft auch neue Freundschaften. Was tagsüber entdeckt wurde, fand am Abend seinen Platz am gemeinsamen Tisch.
Wie entsteht eigentlich ein Brot mit Charakter? Dieser Frage sind wir bei unserer Exkursion zur Bäckerei Soller nachgegangen. Dabei konnten wir einen Einblick in ein Handwerk gewinnen, das man im fertigen Brot kaum noch erkennen kann: die Kunst der langen Teigführung.
Bäckermeister Franz Soller nahm uns mit in seine Backstube und erklärte, warum Zeit für ihn eine der wichtigsten Zutaten ist. Durch lange Fermentationsprozesse entwickeln sich Aromen, Struktur und Bekömmlichkeit auf natürliche Weise – ein Unterschied, den man nicht nur verstehen, sondern auch schmecken kann.
Wer wissen möchte, wo in der Region Cham Lebensmittel mit Herkunft, handwerklichem Können und Verantwortung entstehen, bekommt künftig wieder neue Möglichkeiten zum Austausch und Entdecken. Der Slow-Food-Regionaltisch Cham ist neu gestartet und möchte Menschen zusammenbringen, die sich für gute regionale Lebensmittel und lebendige Esskultur interessieren.
Angenehme Temperaturen und gute Stimmung prägten den Juli-Stammtisch im Biergarten des Regensburger Traditionshauses. Jörg Müller nutzte die Gelegenheit, dem Wirt Anton Sperger zur Aufnahme des Spitalgartens in den Genussführer zu gratulieren.
Die Sommerhitze hat uns heuer fest im Griff – umso besser, dass wir vorgesorgt haben: Für die nächsten Termine warten lauschige Biergärten an der Donau und am Regen auf uns.
Die Exkursion nach Kalsing am 13. Juni fand in Susi Stangls Weiberwirtschaft genussreichen Höhepunkt und Ausklang. Die aus frischen Lebensmittel des nächsten Umfelds bereiteten Gerichte sind echte Botschafter für gut – sauber – fair und bereiteten allergrößtes Vergnügen.
Der Simmlhof in Kalsing ist durch seine Präsenz auf den Wochenmärkten in Roding und Cham in der Region bestens bekannt. Bestens bekannt ist auch die außerordentliche Qualität seiner großen Programms. Grund genug für die Oberpfälzer Slowfoodies, sich die Quelle der guten Dinge genauer anzusehen.
Jeder weiß wie eine Biene aussieht, jeder weiß, wie Honig schmeckt. Was es alles braucht, damit richtig guter Honig entsteht, ist weithin unbekannt. Slowfoodies der Oberpfalz wollten es genau wissen und besuchten Matthias Fink, einen begeisterten Bio-Imker in Brennberg.
Dreizehn Jahre lang hat Karl Hammer den Burglengenfelder Regionaltisch mit großem Engagement geprägt. In dieser Zeit organisierte er unzählige Stammtische und viele wunderbare Exkursionen, die Menschen zusammenbrachten und unvergessliche Erinnerungen schufen. Nun fand er, dass es Zeit für einen Wechsel sei.
Carlo Petrini war visionärer Denker und engagierter Mensch, der sich für das Gemeinwohl, für Menschen und für die Natur einsetzte. Er gründete die Slow-Food-Bewegung, das internationale Treffen Terra Madre und die Universität für Gastronomische Wissenschaften in Pollenzo. Mit diesen Initiativen schuf er eine weltweite Bewegung, die auf den Werten „gut, sauber und fair“ basiert.
Auf dem gut besuchten Stammtisch im Hermanns in Regensburg standen viele erfreuliche Neuigkeiten aus den Regionaltischen, spannende Termine für die kommenden Exkursionen sowie neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit auf der Agenda. Dabei kamen auch das gemütliche Beisammensein, der persönliche Austausch und der gemeinsame Genuss nicht zu kurz.
Mit jedem Einkauf, mit jedem Gericht treffen wir eine Entscheidung – darüber, wie unsere Lebensmittel produziert werden, wie Menschen arbeiten und wie wir mit unserer Umwelt umgehen.