Aus regionalen Bio-Kartoffeln werden jetzt regionale Bio-Pommes

Mit der Vorstellung der ersten „Regensburger Bio-Pommes“ ist ein gelungenes Beispiel dafür sichtbar geworden, wie regionale Wertschöpfungsketten funktionieren können. Produziert werden die Kartoffeln auf dem Biolandhof von Dominik Heitzer, der auch im Slow Food Einkaufsführer Oberpfalz als empfehlenswerter Erzeuger gelistet ist.

Vom Spinat der Vergangenheit zum Ackerunkraut der Gegenwart

Der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) gehört zu den ältesten vom Menschen genutzten Wildgemüsen. Seine jungen Blätter wurden früher ähnlich wie Spinat zubereitet. Heute ist die Pflanze vor allem als weit verbreitetes Ackerunkraut bekannt, wird auf vielen Feldern bekämpft, und kaum jemand weiß, wie gut ihr Geschmack ist, vor allem wenn die Blätter nur kurz in Butter geschwenkt werden.

Carlo Petrini ist heute in der Stadt Bra (Italien) im Alter von 76 Jahren verstorben.

Carlo Petrini war visionärer Denker und engagierter Mensch, der sich für das Gemeinwohl, für Menschen und für die Natur einsetzte. Er gründete die Slow-Food-Bewegung, das internationale Treffen Terra Madre und die Universität für Gastronomische Wissenschaften in Pollenzo. Mit diesen Initiativen schuf er eine weltweite Bewegung, die auf den Werten „gut, sauber und fair“ basiert.

Wenn Wintergemüse den Kalender ignoriert

Wer im Mai über den Wochenmarkt in Roding schlendert, denkt eher an Spargel, Salate und Frühlingsboten – aber sicher nicht an Schwarzwurzeln. Umso größer die Überraschung am Biogemüse-Simmel-Stand: Da lagen sie plötzlich frisch, knackig und in Topform. Eigentlich gelten Schwarzwurzeln als Wintergemüse. Ihr Geheimnis ist ihre erstaunliche Lagerfähigkeit. Gut gelagert halten sie sich lange und schmecken noch im Mai bestens.

Genuss braucht Herkunft

Lebensmittel erzählen Geschichten – von Landschaften, Jahreszeiten, handwerklichem Können und den Menschen dahinter. Slow Food setzt sich dafür ein, diese Herkunft wieder sichtbar zu machen. Denn guter Geschmack entsteht dort, wo mit Sorgfalt erzeugt, verarbeitet und bewahrt wird.

Schornbladl

Omas Kochkunst wird in der Region vielfach mit dem mehr oder weniger glücklichen Umgang mit Schornbladl verbunden. Hier zeigt sich wieder: Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Schleie – ein Fisch für Kenner und Liebhaber

Neben Karpfen, Forelle und Saibling fristet die Schleie oft ein Schattendasein. Das liegt jedoch keineswegs an ihrer Qualität – denn die ist ausgezeichnet –, sondern hat wirtschaftliche Gründe. Schleien gehören zum natürlichen Besatz vieler Gewässer. Sie vermehren sich selbstständig, wachsen jedoch langsam und sind daher für die kommerzielle Fischzucht nur bedingt interessant.

Kommunbrauhaus Falkenberg

– wo echtes Zoigl herkommt!

Die Bürger von Falkenberg erhielten bereits 1467 das Recht, Bier zu brauen. Das Brauhaus aus unbekannter Brauzeit gilt als das in seiner Form ursprünglichste, zumal alle Renovierungen und Grundsanierungen schonend ausgeführt wurden. So wird hier sogar noch in einer offenen, holzbeheizten Sudpfanne das Bier gebraut.