Jäger, Tierarzt, Fleischbeschauer

Dr. Hugo Sigmund vereint drei Kompetenzen, die bei der Gewinnung und Verarbeitung von Wildbret besonders gut zusammenpassen: Er ist Jäger, Tierarzt und Fleischbeschauer. Mit seinem Betrieb Sigmund Wildbret kommt diese gebündelte Fachkenntnis neu in den Slow Food Einkaufsführer.

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Schwere Brocken, echtes Handwerk

Sechs Pfund wiegt der Regentaler Bauernlaib von Kerstin Berg. Das Roggenmischbrot aus 90 Prozent Roggen und 10 Prozent Weizen wird mit dreistufig geführtem Sauerteig und Mehl aus der nahe gelegenen Kolbeckmühle gebacken. Neben diesem kräftigen Laib pflegt die Bäckermeisterin in Schäfer’s Backhaus in Cham mit Schornbladl, Bavesen und Chamer Kampl seltene Backtraditionen.

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Vom Jungtier bis zum Fleischpaket

bleibt bei Heidi und Christian Rester alles in einer Hand. Auf ihrem Naturland-Hof wachsen Kalbinnen verschiedener Rassen auf, bis sie als Mutter- und Milchkühe auf ihre Herkunftshöfe zurückkehren. Die eigene Hofschlachtung ermöglicht es der Familie zugleich, Fleisch direkt ab Hof anzubieten – in Paketen oder als einzelne Stücke nach Wunsch und Verfügbarkeit.

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Alte Bäume, neue Ernte

70 Jahre und mehr sieht man den Obstbäumen auf dem Babetsberg durchaus an, aber zugleich zeigen sie jedes Jahr aufs Neue, was in ihnen steckt. Äpfel, Birnen und Quitten hängen auch heuer zwischen alten Baumriesen, deren Sortenvielfalt über Generationen erhalten geblieben ist.

Endlich Platz für die Vielfalt

Gerald Meierhöfer steht mitten in seinem neuen Mühlenladen und hat jetzt endlich Platz für alles, was seine Mühle ausmacht.

Der alte Laden war zuletzt aus allen Nähten geplatzt. Das Sortiment war gewachsen, die Präsentation musste sich mit dem vorhandenen Platz arrangieren. Im neue Mühlenladen ist das anders: klar, übersichtlich und mit viel Raum für die einzelnen Produkte zeigt sich nun, was die Gailertsreuther Mühle zu bieten hat.

Vom klassischen Mehl bis zu seltenen Getreidesorten und besonderen Spezialitäten ist die Vielfalt auf einen Blick erfassbar. Ein schöner Ort für alle, die beim Einkauf nicht nur Mehl suchen, sondern genauer hinschauen und sich beraten lassen möchten.

Mehr über die Gailertsreuther Mühle und ihr Sortiment im Einkaufsführer

Marktleben in Chamerau

Frisches Obst und Gemüse, Brot und Gebäck, Käse, Fisch und Fleisch – und dazwischen viele bekannte Gesichter. Jeden ersten Montag im Monat ist am Bürgerhaus in Chamerau Markttag.

Wer hier einkauft, kommt nicht nur mit einem gut gefüllten Einkaufskorb nach Hause. Man trifft Menschen, die man kennt, nimmt sich Zeit für einen kurzen Plausch und schaut, was die Händler diesmal mitgebracht haben. Der Markt gehört seit einigen Jahren zum Ortsleben und ist für viele längst ein fester Termin im Monat.

Ein seltenes Bild

Als wir die drei Generationen Pöll vor der Kamera hatten, war sofort klar: Dieses Bild ist besonders. Senior Manfred, sein Sohn Manfred und die Enkel Paul und Lukas – drei Generationen Metzger, die gemeinsam im Betrieb arbeiten. Ein seltenes und schönes Bild.

Mehr lesen über die Metzgerei Pöll im Einkaufsführer.

Wo Hühner gerne draußen sind

Wer Hühner beobachtet, merkt es schnell: Kaum sind sie draußen, suchen sie die Nähe von Bäumen und Büschen. Die freie Fläche meiden sie, wenn irgendwo Deckung zu finden ist. Bei Saskia und Martin Ehmann ist für 3000 Hennen genau diese Landschaft gewachsen: schnell wachsende Baumreihen fächern sich über den Auslauf, dazwischen lichte Bereiche. Ein Umfeld, in dem Hühner sich sicher fühlen und zugleich viel Platz zum Scharren, Picken und Umherstreifen haben.

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Teichmann-Fisch jetzt freitags auf dem Amberger Bauernmarkt

Fisch aus der Oberpfalz gibt es jetzt jeden Freitag auf dem Amberger Bauernmarkt: Der Wagen von Andre Teichmann ist ab sofort regelmäßig dabei.

Und wer ihn von Stadtfesten und anderen Märkten in Amberg kennt, weiß, was ihn erwartet: ein ungewöhnlich breites und tiefes Sortiment heimischer Fische. Was jeweils auf dem Wagen liegt, richtet sich nach Jahreszeit und Verfügbarkeit – frisch oder geräuchert, immer aus seiner eigenen Teichwirtschaft.

Herbst auf dem Kornmarkt

Samstagvormittag am Alten Kornmarkt: Zwischen Dom und Alter Kapelle füllen sich die Marktstände mit dem, was die Region jetzt im September hergibt. Das Angebot wird herbstlicher, die ersten Kürbisse liegen neben Kartoffeln, Kohl und anderem Gemüse, dazu kommen Äpfel, Birnen und vieles, was in diesen Wochen geerntet wird.

Eine besondere Liebe zu großen Vögeln

Für Maria Betz waren die Strauße von Anfang an weit mehr als Nutztiere – die Straußenzucht ist für sie eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred hat sie den ursprünglich auf Milchwirtschaft ausgerichteten Hof neu aufgestellt. Heute leben dort 60 bis 70 Strauße verschiedener Altersgruppen – und inzwischen gelingt auch die erfolgreiche Eigenzucht.

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Partnerschaft in schwieriger Zeit

Auch wenn Müllermeister Alfons Kolbeck über die gute Qualität schwärmt: Die Getreideernte der Region fällt 2026 hitze- und trockenheitsbedingt sehr klein aus. Für die Getreidebauern bedeutet das geringere Erträge und für die Mühle weniger regionales Getreide zur Verarbeitung. Umso wichtiger sind verlässliche Beziehungen, die nicht erst dann beginnen, wenn es schwierig wird.

Wenn das Wasser knapp wird

Hitze und Trockenheit haben Sophie Ley und Michael Birkenseer in diesem Jahr besonders gefordert. Ihr Gemüsebetrieb muss mit den zunehmend schwierigen Bedingungen zurechtkommen, und das verlangt nach neuen Lösungen.

Für die kommende Saison wollen die beiden deshalb noch stärker flächenmulchen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Eine Tröpfchenbewässerung soll das gesammelte Wasser künftig genau da abgeben, wo es gebraucht wird.

Aktualisierte Infos zu Gemüsebau und Hofladen jetzt im Einkaufsführer Oberpfalz.

Metzger kann auch anders

Wer glaubt, eine Landmetzgerei müsse sich auf Leberkäse, Bratwürste und ein paar Schinken beschränken, war noch nicht bei Johannes Schwarzfischer.

Der Metzgermeister aus Dieberg gehört zu den kreativsten seiner Zunft. Er schlachtet und verarbeitet selbst, kennt die Herkunft seiner Tiere und hat offensichtlich wenig Lust darauf, beim Bewährten stehenzubleiben. Stattdessen probiert er aus, tüftelt und entwickelt sein Sortiment immer wieder weiter.

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