Wie macht man einen Gemüseboden über die Jahre immer fruchtbarer? Holger Dahlem beschäftigt sich mit dieser Frage, seit er 2006 seinen Bio-Gemüsehof aufgebaut hat. Statt seine Flächen möglichst intensiv zu nutzen, setzte er auf einen Anbau, der den Boden langfristig verbessert.
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Vom Jungtier bis zum Fleischpaket
bleibt bei Heidi und Christian Rester alles in einer Hand. Auf ihrem Naturland-Hof wachsen Kalbinnen verschiedener Rassen auf, bis sie als Mutter- und Milchkühe auf ihre Herkunftshöfe zurückkehren. Die eigene Hofschlachtung ermöglicht es der Familie zugleich, Fleisch direkt ab Hof anzubieten – in Paketen oder als einzelne Stücke nach Wunsch und Verfügbarkeit. mehr lesen im… Vom Jungtier bis zum Fleischpaket weiterlesen
wo der Karpfen zuhause ist
Die oberpfälzische Teichwirtschaft kann auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Eine zentrale Stelle nimmt darin der Oberpfälzer Karpfen ein. Im Landgasthof Holzwurm nahe Schwarzenfeld wird er von Erika Weiherer auf traditionelle Weise auf den Tisch gebracht. mehr lesen über den Landgasthof
Alte Bäume, neue Ernte
70 Jahre und mehr sieht man den Obstbäumen auf dem Babetsberg durchaus an, aber zugleich zeigen sie jedes Jahr aufs Neue, was in ihnen steckt. Äpfel, Birnen und Quitten hängen auch heuer zwischen alten Baumriesen, deren Sortenvielfalt über Generationen erhalten geblieben ist.
Endlich Platz für die Vielfalt
Gerald Meierhöfer steht mitten in seinem neuen Mühlenladen und hat jetzt endlich Platz für alles, was seine Mühle ausmacht. Der alte Laden war zuletzt aus allen Nähten geplatzt. Das Sortiment war gewachsen, die Präsentation musste sich mit dem vorhandenen Platz arrangieren. Im neue Mühlenladen ist das anders: klar, übersichtlich und mit viel Raum für die… Endlich Platz für die Vielfalt weiterlesen
Grüne Tomaten – noch etwas daraus machen
Am Ende der Saison hängen jedes Jahr noch grüne Tomaten an den Pflanzen. Zu schade für den Kompost, finden wir! Also damit in die Küche, schneiden, würzen, einkochen und ab ins Glas.
Marktleben in Chamerau
Frisches Obst und Gemüse, Brot und Gebäck, Käse, Fisch und Fleisch – und dazwischen viele bekannte Gesichter. Jeden ersten Montag im Monat ist am Bürgerhaus in Chamerau Markttag. Wer hier einkauft, kommt nicht nur mit einem gut gefüllten Einkaufskorb nach Hause. Man trifft Menschen, die man kennt, nimmt sich Zeit für einen kurzen Plausch und… Marktleben in Chamerau weiterlesen
Hochbetrieb in Beratzhausen
Die Ernte läuft, und trotz des durchwachsenen Jahres ist die Qualität der Äpfel gut. In der Mosterei von Saftliebe herrscht jetzt Hochsaison: volle Kisten, frischer Duft und viel Bewegung rund um die Anlage. Mehr zur Bio-Mosteriei im Einkaufsführer
Der neue Genussführer ist da
Unser Testgruppenleiter Ralf Hartleb stellt ihn vor: den druckfrischen Slow Food Genussführer Deutschland 2027/28. Ein Buch, das nicht einfach am Schreibtisch entstand, sondern durch viele Besuche, Gespräche und Verkostungen von ehrenamtlichen Testerinnen und Testern in ganz Deutschland. Mehr als 500 Menschen sind dafür in rund 70 Testgruppen unterwegs, von der Nordsee bis zu den Alpen.
Kommunbrauen auf dem Weg in die Slow Food Arche des Geschmacks
Jetzt ist es offiziell: Unser Antrag für das Kommunbrauen ist bei der Kommission für die Slow Food Arche des Geschmacks nominiert. Damit haben wir eine alte Kulturtechnik aus der Oberpfalz auf den Weg gebracht, die bis heute in wenigen Kommunbrauhäusern lebendig ist. Gebraut wird gemeinschaftlich, mit überlieferten Abläufen und in Häusern, deren Geschichte teilweise Jahrhunderte… Kommunbrauen auf dem Weg in die Slow Food Arche des Geschmacks weiterlesen
Ein Wochenmarkt direkt auf dem Bauernhof – das gibt es in dieser Form nicht überall.
Freitagnachmittag gibt es am wunderschönen Beutnerhof in Etzenricht hofeigenes Gemüse sowie Backwaren, Fleisch, Fisch, Wild und Käse. Persönlicher und unmittelbarer kann regionaler Einkauf kaum sein. mehr lesen im Einkaufsführer
Ein seltenes Bild
Als wir die drei Generationen Pöll vor der Kamera hatten, war sofort klar: Dieses Bild ist besonders. Senior Manfred, sein Sohn Manfred und die Enkel Paul und Lukas – drei Generationen Metzger, die gemeinsam im Betrieb arbeiten. Ein seltenes und schönes Bild. Mehr lesen über die Metzgerei Pöll im Einkaufsführer.
Wo Hühner gerne draußen sind
Wer Hühner beobachtet, merkt es schnell: Kaum sind sie draußen, suchen sie die Nähe von Bäumen und Büschen. Die freie Fläche meiden sie, wenn irgendwo Deckung zu finden ist. Bei Saskia und Martin Ehmann ist für 3000 Hennen genau diese Landschaft gewachsen: schnell wachsende Baumreihen fächern sich über den Auslauf, dazwischen lichte Bereiche. Ein Umfeld,… Wo Hühner gerne draußen sind weiterlesen
Ein Stück Erde, das es zu bewahren gilt
Judith und Thomas Engelhardt bauen auf 700 Metern Höhe am Rand des Steinwaldes auf kargem Boden und in miserablem Klima Bio-Gemüse an. Warum sie das tun? Weil sie es wollen! mehr lesen im Einkaufsführer
Teichmann-Fisch jetzt freitags auf dem Amberger Bauernmarkt
Fisch aus der Oberpfalz gibt es jetzt jeden Freitag auf dem Amberger Bauernmarkt: Der Wagen von Andre Teichmann ist ab sofort regelmäßig dabei. Und wer ihn von Stadtfesten und anderen Märkten in Amberg kennt, weiß, was ihn erwartet: ein ungewöhnlich breites und tiefes Sortiment heimischer Fische. Was jeweils auf dem Wagen liegt, richtet sich nach… Teichmann-Fisch jetzt freitags auf dem Amberger Bauernmarkt weiterlesen
Schornbladl – Spezialität aus dem Bayerischen Wald
Schornbladl einmal anders: als Auflauf mit Schwammerln, Hackfleisch und Gemüse. Die knackigen Bladln aus dem Bayerischen Wald sind nämlich erstaunlich vielseitig. Sie können gefüllt, geschichtet, überbacken oder einfach in der Pfanne weiterverarbeitet werden und bringen dabei ihren eigenen, kräftigen Geschmack mit.
Küchentipp Flotte Lotte
Ein Küchenwerkzeug, das fast verschwunden ist – obwohl es noch immer bestens funktioniert. Die Flotte Lotte gehört zu den Küchenhelfern, deren Prinzip schon fast hundert Jahre alt ist. 1928 wurde ein entsprechendes Passiergerät patentiert. In Deutschland ist die Flotte Lotte seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet.
Schneckenpost Oktober 2026
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde, der Herbst ist da – Zeit für gemütliche Einkehr, gute Gespräche und freudvolle Herbstessen. Auch im Oktober gibt es wieder einige Gelegenheiten, gemeinsam unterwegs zu sein und miteinander an einem Tisch zu sitzen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Herbst auf dem Kornmarkt
Samstagvormittag am Alten Kornmarkt: Zwischen Dom und Alter Kapelle füllen sich die Marktstände mit dem, was die Region jetzt im September hergibt. Das Angebot wird herbstlicher, die ersten Kürbisse liegen neben Kartoffeln, Kohl und anderem Gemüse, dazu kommen Äpfel, Birnen und vieles, was in diesen Wochen geerntet wird.
„fei GUAD“ – Heimat, Küche und Lebensart
Seit rund 20 Jahren beschäftigen sich Antonia und Alexander Feig mit der Frage, wie sich Heimat, Küche und Lebensart fotografisch und in Geschichten festhalten lassen. 2022 entstand daraus das erste Buch „GUAD & GNOU“, 2025 wurde diese Arbeit mit „fei GUAD“ fortgesetzt. Dass „fei GUAD“ nun für „Deutschlands schönstes Regionalbuch 2026“ nominiert wurde, freut uns… „fei GUAD“ – Heimat, Küche und Lebensart weiterlesen
Die richtige Sorte macht den Unterschied
Bekanntlich lässt die Kartoffelernte in diesem Jahr vielerorts zu wünschen übrig. Da ist es schon eine bemerkenswerte Ausnahme, in Bernried auf das zufriedene Gesicht von Philipp Bauer zu treffen. „Heuer war’s einfach die richtige Sortenwahl. Mit der Menge san mir zufrieden – und die Qualität seht’s ja selber.“ Davon konnten wir uns selbst überzeugen und… Die richtige Sorte macht den Unterschied weiterlesen
Die Klostermühle Altenmarkt – wo die Oberpfalz auf den Tisch kommt
Melanie Rauscher hat die Klostermühle Altenmarkt zu einem besonderen Ort für die Region gemacht. Rund um den historischen Mühlenhof ist ein lebendiges Kulturzentrum entstanden, in dem Bauernladen, Küche, Kurse, Veranstaltungen und Begegnung zusammengehören. mehr lesen im Einkaufsführer
Hopfenzupfen im Garten
Wir brauen kein Bier. Wir hopfen es einfach nach. Seit einigen Tagen experimentieren wir mit frischen grünen Hopfendolden aus dem Garten. Ein paar Dolden direkt in die geöffnete Bierflasche, Flasche wieder zu und warten. Dann wird probiert. Und natürlich verglichen. Am besten hat sich bei unseren bisherigen Versuchsreihen Helles und Kellerbier als Grundlage herausgestellt. Dazu… Hopfenzupfen im Garten weiterlesen
Eine besondere Liebe zu großen Vögeln
Für Maria Betz waren die Strauße von Anfang an weit mehr als Nutztiere – die Straußenzucht ist für sie eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred hat sie den ursprünglich auf Milchwirtschaft ausgerichteten Hof neu aufgestellt. Heute leben dort 60 bis 70 Strauße verschiedener Altersgruppen – und inzwischen gelingt auch die erfolgreiche Eigenzucht. mehr lesen… Eine besondere Liebe zu großen Vögeln weiterlesen
Neu im Wirtshausführer Oberpfalz: Zedernhof
Aus einem einfachen Dorfwirtshaus ist über die Jahre ein moderner Restaurant- und Hotelbetrieb geworden – ohne dass dabei die eigenen Wurzeln verloren gegangen sind. Seit 2020 führt Benedikt Pusl den Zedernhof in vierter Generation. Dabei ist der Zedernhof bis heute ein Familienbetrieb im besten Sinne: Drei Generationen arbeiten im Haus mit, helfen zusammen und tragen… Neu im Wirtshausführer Oberpfalz: Zedernhof weiterlesen
Partnerschaft in schwieriger Zeit
Auch wenn Müllermeister Alfons Kolbeck über die gute Qualität schwärmt: Die Getreideernte der Region fällt 2026 hitze- und trockenheitsbedingt sehr klein aus. Für die Getreidebauern bedeutet das geringere Erträge und für die Mühle weniger regionales Getreide zur Verarbeitung. Umso wichtiger sind verlässliche Beziehungen, die nicht erst dann beginnen, wenn es schwierig wird.
Wenn das Wasser knapp wird
Hitze und Trockenheit haben Sophie Ley und Michael Birkenseer in diesem Jahr besonders gefordert. Ihr Gemüsebetrieb muss mit den zunehmend schwierigen Bedingungen zurechtkommen, und das verlangt nach neuen Lösungen. Für die kommende Saison wollen die beiden deshalb noch stärker flächenmulchen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Eine Tröpfchenbewässerung soll das gesammelte Wasser künftig genau… Wenn das Wasser knapp wird weiterlesen
Metzger kann auch anders
Wer glaubt, eine Landmetzgerei müsse sich auf Leberkäse, Bratwürste und ein paar Schinken beschränken, war noch nicht bei Johannes Schwarzfischer. Der Metzgermeister aus Dieberg gehört zu den kreativsten seiner Zunft. Er schlachtet und verarbeitet selbst, kennt die Herkunft seiner Tiere und hat offensichtlich wenig Lust darauf, beim Bewährten stehenzubleiben. Stattdessen probiert er aus, tüftelt und… Metzger kann auch anders weiterlesen
Öle aus Saaten, Kernen und Nüssen
Raps, Lein, Leindotter, Walnuss, Hanf, Kürbis, Mohn oder Senf – bei den Pflanzenölen aus der Region gibt es einiges zu entdecken. Wir haben die verschiedenen Öle in einer neuen Übersicht zusammengestellt und zeigen, welche regionalen Produzenten sie herstellen und wo sie erhältlich sind. → Pflanzenöle im Einkaufsführer
Werners Bio-Hof
Christina und Florian Werner haben ihren vielseitig aufgestellten Hof in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise umgestellt. Heute ist der Betrieb Mitglied bei Bioland. Aus der ursprünglichen Idee der Selbstversorgung heraus begann Christina Werner mit dem Gemüseanbau. Inzwischen sind die geernteten Mengen längst über den Eigenbedarf hinausgewachsen. Im Freiland und im… Werners Bio-Hof weiterlesen
Biohof Hinterberg – Fleisch aus dem Regental
Max Hofinger und Gabi Seidl haben 2008 die elterliche Hofstelle übernommen. Heute halten sie hier Damwild im Gehege und Angusrinder auf der Weide – gefüttert mit dem, was die artenreichen Bergwiesen rund um den Hof hergeben. Für Max und Gabi gehört dazu vor allem eines: ein achtsamer Umgang mit den Tieren. Deshalb erfolgt die Schlachtung… Biohof Hinterberg – Fleisch aus dem Regental weiterlesen
Glück für den Pilzsucher, Pech für die Kiefer
Die Krause Glucke hat heuer offenbar ein gutes Jahr. Immer wieder werden uns Funde gemeldet – und wer sie kennt, freut sich über den ungewöhnlichen Pilz, der nicht nur interessant aussieht, sondern auch hervorragend schmeckt. Beim Förster fällt die Freude naturgemäß etwas verhaltener aus. Denn die Krause Glucke ist ein Schwächeparasit und kann im Wurzel-… Glück für den Pilzsucher, Pech für die Kiefer weiterlesen
Schlossambiente ohne Allüren
Ein Schloss als Wirtshaus – das klingt zunächst nach großer Küche, großer Geste und vielleicht auch ein bisschen großer Rechnung. In Kröblitz geht es allerdings erfreulich bodenständig zu. Stefan Grimm kocht frisch, regional und ohne viel Schnickschnack. Dazu kommen historische Gewölbe, viel Atmosphäre und eine Terrasse, auf der sich bei schönem Wetter gut aushalten lässt.… Schlossambiente ohne Allüren weiterlesen
Wenn auf dem Teichgrund die Mäuse Fangen spielen
Daniel Spießl nimmt es mit Humor. Einige Teiche sind ausgetrocknet, die Fische darin gerade noch rechtzeitig gerettet und versetzt. Die wertvollen Jungfische sind gesund und munter. Dass Jahre wie dieses auf Dauer zu unhaltbaren Zuständen führen, ist ihm durchaus bewusst. Deshalb will er künftig noch genauer hinschauen: Welche Teiche lassen sich auch in trockenen Jahren… Wenn auf dem Teichgrund die Mäuse Fangen spielen weiterlesen
Lein-Dotteröl – schon einmal probiert?
Auf dem Biohof Haberlbauer der Familie Prey gehört der Anbau von Ölsaaten inzwischen zum Hofkonzept. Das Ergebnis: ein ausgesprochen aromatisches Lein-Dotteröl. Aber auch sonst hat der Hof einiges zu bieten – von Milch und Fleisch bis zu eigenen Wurstwaren aus der Hofmetzgerei. Weiterlesen im Einkaufsführer
Slowpedia – hinter unseren Lebensmitteln steckt mehr
Kein Brot, kein Kuchen, kein Bier – ohne Getreide wäre unsere Küche kaum vorstellbar. Und doch wissen wir oft erstaunlich wenig über das Korn, das dahintersteckt. Welche Getreidearten gibt es? Was unterscheidet Roggen von Weizen, Dinkel von Gerste? Was haben Boden und Sorte mit der Qualität des Korns zu tun? Warum ist Sortenvielfalt wichtig –… Slowpedia – hinter unseren Lebensmitteln steckt mehr weiterlesen
Ein guter Apfel muss nicht schön sein
Die Apfelsaison beginnt. Und mit ihr die Frage: Wie erkenne ich eigentlich einen guten Apfel? Die ehrliche Antwort: Am Aussehen gar nicht. Ob ein Apfel gut schmeckt, lässt sich weder an seiner Farbe noch an seiner Größe oder an einer makellosen Schale ablesen. Trotzdem bestimmen genau diese Merkmale, was im Handel als besonders hochwertig gilt.… Ein guter Apfel muss nicht schön sein weiterlesen
Schneckenpost September 2026
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde, auch im September gibt es wieder Gelegenheit, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam gutes Essen zu genießen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Kochen mit Kindern: Ran an den Herd!
Ferien können lang werden. Vor allem dann, wenn draußen das Wetter nicht mitspielt und irgendwann auch die besten Ideen ausgehen. Warum also nicht gemeinsam in die Küche gehen? Viel braucht es dafür nicht – ein bisschen Zeit, ein Rezept und die Lust, etwas zusammen auszuprobieren.
Andreas Brunner – aus einer Idee wird LandGenuss
Manchmal beginnt etwas Großes mit einem Teller Gurkensalat. 2010 fand im Brunner Hof in Arnschwang ein bayerischer Abend statt. Das Buffet war gut besucht, nur der Gurkensalat blieb liegen. Andreas Brunner wollte wissen, warum. Die Antwort: Einige Gäste hielten die Gurken für geschmacklose Importware. Tatsächlich kamen sie aus der Region.
Podiumsdiskussion
Was wir über Äpfel wissen wollten – Exkursion zu Bio-Obst Vilser
26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 14. August um 16 Uhr bei Bio-Obstbau Vilser in Alteglofsheim. Im schattigen Innenhof begann unser Besuch mit einer Einführung durch Alfons Vilser. Im Arbeits-, Lager- und Maschinenraum ging es zunächst um den Alltag im Obstbau und um die Fragen, die uns beim Einkauf und Essen von Äpfeln immer… Was wir über Äpfel wissen wollten – Exkursion zu Bio-Obst Vilser weiterlesen
Regional, bodenständig, zeitgemäß
Der Brunner Hof ist ein Familienbetrieb, in dem Regionalität nicht als Zierwerk, sondern als Grundlage der Küche verstanden wird. Küchenmeister Florian Brunner selbst sieht seine Küche als regional-bodenständig, mit Wurzeln in der Klassik und modernen Elementen. Daraus entstehen zeitgemäße, leichte und bekömmliche Gerichte, bei denen die Qualität der Produkte im Mittelpunkt steht. mehr lesen im… Regional, bodenständig, zeitgemäß weiterlesen
Regionaltisch Cham im Brunnerhof
Der Regionaltisch Cham am 12. August im Brunnerhof war bestens besucht. Martin Weiß, Leiter des Conviviums, konnte bei der Begrüßung auf den für dieses Treffen besonders passenden Ort hinweisen: Die Familie Brunner steht mit dem Brunnerhof und als Organisator des Landgenuss Bayerwald für eine regionale Lebensmittelkultur, die der Slow-Food-Philosophie sehr nahekommt.
Wochenmarkt Weiden: Wo Einkauf und Herkunft zusammenkommen
Mittwoch oder Samstagvormittag, Unterer Markt in Weiden: Zwischen Obst und Gemüse, Brot, Eiern, Fleisch und anderen Lebensmitteln wird eingekauft, gefragt, probiert und miteinander geredet. Der Wochen- und Bauernmarkt ist nicht nur ein Ort, an dem der Einkaufskorb gefüllt wird. Er bringt Menschen mit denjenigen zusammen, die Lebensmittel erzeugen oder herstellen.
Wenn selbst Wasser nicht mehr reicht
Fast 40 Grad sind auch für den Gemüseanbau eine enorme Herausforderung. Empfindliche Kulturen wie Blattsalate geraten trotz Tröpfchenbewässerung an ihre Grenzen. Bei solchen Temperaturen ist manches Gemüse zeitweise kaum oder gar nicht anzubauen. Katharina Brugger in Burglengenfeld erlebt das in diesem Sommer unmittelbar. Mehr über Katharina Brugger und ihren Gemüseanbau im Einkaufsführer Oberpfalz.
Buchweizen zurück in der Oberpfalz
Drei Bio-Bauern bauen in der Oberpfalz wieder Buchweizen an. Ein Lebensmittel, das hierzulande fast unbekannt ist, in anderen Teilen der Welt aber seit langem selbstverständlich zur Küche gehört. Auch bei uns wurde Buchweizen früher auf schwächeren Böden angebaut, später jedoch von anderen Kulturen verdrängt. Jetzt kommt er wieder auf die Felder und in die Küche.… Buchweizen zurück in der Oberpfalz weiterlesen
Slow Food – und jetzt?
Slow Food ist vor mehr als 30 Jahren mit einem klaren Ziel angetreten: gegen eine Lebensmittelproduktion, die immer schneller, billiger und einheitlicher wurde, und für gutes Essen, handwerkliche Herstellung, regionale Lebensmittel und den Respekt vor Mensch, Tier und Natur. Vieles davon ist heute in der Gesellschaft angekommen. Wir interessieren uns für die Herkunft unserer Lebensmittel,… Slow Food – und jetzt? weiterlesen
Die Walba: Viel Betrieb, viel Gastlichkeit
Wenn in der Walba die Tische besetzt sind und im Gastgarten reges Leben herrscht, merkt man schnell, warum das Traditionswirtshaus in Unterirading seit vielen Jahren zu den beliebten Einkehrzielen an der Donau zählt. Auch an Tagen mit großem Andrang geht es angenehm entspannt zu. Eva Menzl führt den Betrieb mit viel Übersicht und ihrer humorvollen… Die Walba: Viel Betrieb, viel Gastlichkeit weiterlesen
Brunnerhof Richt
Vom Schwein im Stroh bis zur Wurst – alles aus eigener Hand. „Wir wollen, dass unsere Schweine ein gutes Leben haben: viel Stroh, Platz und einen modernen Stall. Und wir begleiten den Weg vom Tier bis zum fertigen Produkt selbst – vom Schlachten über die Verarbeitung bis zur Wurst. Nose to tail, handwerklich gemacht und… Brunnerhof Richt weiterlesen
Was essen, wenn die Hitze plagt?
Bei hohen Temperaturen verändert sich unser Appetit. Schwere Gerichte wirken dann weniger verlockend, gefragt sind frische, leichte Speisen, die saftig sind und nicht belasten. Jetzt schmecken Dinge, die an heißen Tagen genau richtig sind: viel Frische, viel Flüssigkeit und natürliche Leichtigkeit.
Gemüse aus gelebter Kreislaufwirtschaft
Schon während seiner Ausbildung entschied sich Johann Kahl für eine naturnahe Landwirtschaft. Als sich 1995 die Möglichkeit bot, stellte er den Familienbetrieb auf ökologisches Wirtschaften um und schloss sich Bioland an. mehr lesen im Einkaufsführer Oberpfalz
Walba bei 37°
Ein Slowfood Stammtisch bei 37° C. ist nur etwas für die Unentwegten, könnte man meinen. Es sei denn, man findet einen geeigneten Platz, und das war der Gastgarten der Walba in Donaunähe allemal. Schatten und ein frisches Lüftchen vom Strom ermöglichten eine angenehme Zusammenkunft. Das Essen unkompliziert und schmackhaft, die Bedienung freundlich und effizient, die… Walba bei 37° weiterlesen
Genuss auf zwei Rädern
Von Regensburg über die Hügel des Donauwalds nach Straubing und wieder zurück nach Regensburg – ein Erfahrungsbericht von Ulrich v.Spiessen Was für ein rundum gelungenes Wochenende! Wenn sich bestes Radl-Wetter, malerische Landschaften und regionaler Kulinarik-Genuss verbinden, entsteht eine Tour, die noch lange nachklingt. Unsere Route führte uns am vergangenen Wochenende auf eine echte Bio- &… Genuss auf zwei Rädern weiterlesen
Tomatensamen gewinnen – warum es nicht mit jeder Sorte funktioniert
Wer im Sommer Tomatensamen gewinnt, denkt meist schon an das nächste Gartenjahr. Doch bevor die ersten Kerne aus den schönsten Früchten entnommen werden, lohnt sich eine Frage: Stammt die Pflanze überhaupt aus einer samenfesten Sorte?
unterm Zoiglstern
Martin und Hermine Popp betreiben seit 2003 die Zoigstuben „Gloser“ in Windischeschenbach. Ihre Stuben sind stilsicher und liebevoll eingerichtet und wirken mit ihren natürlichen Materialien sehr heimelig. Die Freude am Zoigl liegt in der Familie: Sohn Moritz ist ausgebildeter Braumeister, der Zoigl von ihm besitzt ein opulentes Geschmacksbild, ist ausgewogen und zeigt einen guten Abgang.… unterm Zoiglstern weiterlesen
Begeisterung steckt an
Wenn Ulrike Bieneck von ihrer Arbeit erzählt, tut sie das mit so viel Freude, dass man sie darum beneiden möchte. Sie spricht über das, was gerade wächst, was heuer besonders gelingt und welche Erfahrungen diese Saison bringt. Es ist ein Gespräch, wie es nur entstehen kann, wenn jemand täglich mit dem arbeitet, was er liebt.… Begeisterung steckt an weiterlesen
Eine Handvoll Mehl erzählt eine Geschichte
Der Müller nimmt eine Handvoll Mehl aus dem laufenden Mahlwerk. Er reibt es zwischen den Fingern, schaut kurz hin und gibt es zurück in den Prozess. Ein kleiner Handgriff, der jeden Tag dazugehört. Die Kolbeckmühle mahlt Getreide, das nicht erst weite Wege zurücklegen muss. Das Mehl bleibt in der Umgebung: bei Bäckern, Küchen und Betrieben,… Eine Handvoll Mehl erzählt eine Geschichte weiterlesen
Dossier: Wer produziert unser Essen?
Multinationale Konzerne dominieren den Lebensmittelmarkt und bestimmen damit auch, was zu welchen Bedingungen angebaut wird und schließlich auf dem Teller landet. Das Slow Food Magazin geht der Frage nach, was wir dagegen tun können und ob die vielen kleinen und großen (Bio-)Betriebe tatsächlich ein Gegengewicht bilden. Ist ein anderes Wirtschaften noch möglich? Unsere Antwort ist… Dossier: Wer produziert unser Essen? weiterlesen
Vom verpachteten Land zum eigenen Weg
Seit mehr als 300 Jahren ist Gut Wildenhof im Besitz der Familie. Über viele Jahre waren große Teile der Flächen verpachtet, bis Carolin und Bernhard Ostermayr den Betrieb 2010 mit einem neuen Konzept neu ausrichteten. mehr lesen im Einkaufsführer
Bio-Hofladen Maria Höcherl
„Mir ist wichtig, dass ich die Menschen hinter den Produkten kenne und ihnen vertrauen kann. Deshalb arbeite ich eng mit den Höfen und Betrieben aus der Region zusammen. So kann ich meinen Kundinnen und Kunden gute Bio-Produkte anbieten.“ mehr lesen im Einkaufsführer
Thementag Kulinarik in der Oberpfalz
Am Sonntag, 2. August im Freiland Museum Oberpfalz (Neusath/Nabburg) Slow Food ist auch mit einem Stand vor Ort!
Bio-Tofu aus der Oberpfalz – mit viel Pioniergeist entstanden
Andrea Baur und Werner Heibl hatten 2021 eine Vision: erstklassigen handwerklichen Bio-Tofu aus der Oberpfalz. Bis daraus ein Produkt in Serienqualität wurde, war jedoch echte Pionierarbeit nötig. Geeignete Sojabohnensorten mussten erst gefunden, Herstellungsverfahren entwickelt und viele Arbeitsschritte immer wieder verfeinert werden. Denn Vorbilder oder erprobte Produktionsstandards gab es dafür nicht. mehr lesen im Einkaufsführer
Essbare Blüten – ein Gewinn für Garten und Küche
Wer essbare Blüten in den Garten holt, gewinnt gleich mehrfach. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Schwebfliegen und viele weitere Insekten. Gleichzeitig bereichern sie unsere Küche – geschmacklich ebenso wie optisch.
Wie ein Dorf sein Wirtshaus rettete
Ein 500-Seelen-Dorf hat heute nur noch selten ein eigenes Wirtshaus. Umso mehr wissen die Grafenkirchener zu schätzen, was sie an Sebastian Hausladen haben. Als 2007 die Gefahr bestand, dass auch das letzte der einst drei Wirtshäuser im Ort verschwindet, ließ er sich von seinem Dorf überreden und übernahm das in die Jahre gekommene historische Wirtshaus… Wie ein Dorf sein Wirtshaus rettete weiterlesen
Schneckenpost August 2026
Liebe Slow-Food-Freundinnen und Slow-Food-Freunde, auch im August gibt es wieder einige Gelegenheiten, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam gutes Essen zu genießen. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Neugier kann ansteckend sein.
Bei unserem Besuch auf dem Hof von Peter Froschhammer hat es nicht lange gedauert: Kaum hatte er sich zu seinen Schweinen ins Feld gehockt, waren sie schon um ihn herum. Ganz selbstverständlich haben sie seine Nähe gesucht – ein Bild, das man nicht alle Tage erlebt.
Nahrungssysteme am Limit – Ausstellung in München
Wie entstehen unsere Lebensmittel? Welche Folgen haben Klimawandel, industrielle Landwirtschaft, globale Lieferketten und unser Konsumverhalten? Diese Fragen will die Ausstellung „Nahrungssysteme am Limit“ beantworten. Zwölf anschauliche Themenkapitel beleuchten wichtige Entwicklungen der Lebensmittelproduktion – von Böden und Fischerei über Tierhaltung und Gewächshausanbau bis zu Soja, Getreide und den Auswirkungen des Klimawandels.
Kritik an „Iss was dir schmeckt“: Slow Food zeigt, dass erst Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und Handwerk guten Fleischgenuss möglich machen.
Entspann dich! Iss, was du willst, und denk nicht nach! Dies ist in etwa der Ton der Kampagne „Iss was dir schmeckt“, hinter der die Initiative Fleisch steht. Sie möchte die anscheinend bedrohten Fleischliebenden in Schutz nehmen und sie ermuntern, sich von Bedenkenträger*innen aller Art den Geschmack nicht vermiesen zu lassen. „Freiheit“, „Vielfalt“ und „individuell“… Kritik an „Iss was dir schmeckt“: Slow Food zeigt, dass erst Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und Handwerk guten Fleischgenuss möglich machen. weiterlesen
Sommerfülle auf dem Kornmarkt
Der Besuch auf dem Kornmarkt in Regensburg zeigt: Jetzt ist die Zeit des Gemüses. An den Ständen der zahlreichen Gemüseanbieter war die ganze Vielfalt des Sommers zu sehen – frische Salate, Kräuter, Tomaten, Zucchini, Bohnen und vieles mehr, was jetzt Saison hat.
Der schönste Teil von Slow Food: gemeinsam genießen
Nach vielen Eindrücken aus der Backstube fand unsere Exkursion ihren genussvollen Ausklang im Braugasthof Jakob in Nittenau. Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen wurde deutlich, dass Slow Food weit mehr ist als der Besuch eines interessanten Betriebs. Erst wenn Erlebnisse gemeinsam geteilt werden, entstehen Begegnungen, neue Gedanken und oft auch neue Freundschaften. Was tagsüber entdeckt… Der schönste Teil von Slow Food: gemeinsam genießen weiterlesen
Warum gutes Brot Zeit braucht – eine Entdeckung bei der Bäckerei Soller
Wie entsteht eigentlich ein Brot mit Charakter? Dieser Frage sind wir bei unserer Exkursion zur Bäckerei Soller nachgegangen. Dabei konnten wir einen Einblick in ein Handwerk gewinnen, das man im fertigen Brot kaum noch erkennen kann: die Kunst der langen Teigführung. Bäckermeister Franz Soller nahm uns mit in seine Backstube und erklärte, warum Zeit für… Warum gutes Brot Zeit braucht – eine Entdeckung bei der Bäckerei Soller weiterlesen
Die schönsten Entdeckungen liegen oft direkt vor der Haustür.
Ein guter Käse entsteht nicht nur aus Milch – sondern aus Erfahrung. Jeder Laib erzählt etwas über die Arbeit und das Wissen, das in ihm steckt. Bei der Herstellung kommt es auf viele kleine Schritte an – und auf den richtigen Moment. Deshalb prüft die Käserin jeden einzelnen Laib mit geschultem Blick und viel Erfahrung.… Die schönsten Entdeckungen liegen oft direkt vor der Haustür. weiterlesen
Vom Weiderind bis zum bunten Ei
Die Vielfalt eines Familienhofes Judith Remeli und Johann Nadler führen den Familienhof bereits in der vierten Generation – mit großer Leidenschaft für eine vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Tieren. Auf dem Hof leben Hühner, Schweine und Schottische Hochlandrinder. mehr lesen im Einkaufsführer Oberpfalz
Vom Korn zum Teller
Dinkelnockerl mit Sauerklee Für diese Nockerl wird Dinkelreis verwendet und zunächst im Mixer grob geschrotet. So bleibt die Struktur des Korns erhalten und der Dinkel bringt seine kernige Textur und seinen nussigen Geschmack zur Geltung.
Vom eigenen Feld in den Holzbackofen
Auf dem Hof der Familie Sturm wird seit Generationen Brot gebacken. Pamela und Michael Sturm führen diese Tradition mit großer Begeisterung fort. Für ihr Sauerteigbrot verwenden sie ausschließlich ungespritzten Roggen aus eigenem Anbau, der in der Hammermühle in Bad Kötzting gemahlen wird. Gebacken wird im holzbefeuerten Backofen mit Holz aus dem eigenen Wald. mehr lesen… Vom eigenen Feld in den Holzbackofen weiterlesen
Regionaltisch Cham startet mit neuem Schwung
Wer wissen möchte, wo in der Region Cham Lebensmittel mit Herkunft, handwerklichem Können und Verantwortung entstehen, bekommt künftig wieder neue Möglichkeiten zum Austausch und Entdecken. Der Slow-Food-Regionaltisch Cham ist neu gestartet und möchte Menschen zusammenbringen, die sich für gute regionale Lebensmittel und lebendige Esskultur interessieren.
Jetzt ist Heidelbeerzeit
Es ist wieder diese besondere Zeit des Jahres: Zwischen den sattgrünen Sträuchern oberhalb von Michelsneukirchen reifen die ersten Heidelbeeren heran. Die Hitze der vergangenen Wochen hat den Pflanzen einiges abverlangt. Doch die über 20 Jahre alten, sorgfältig gepflegten und gut bewässerten Sträucher tragen auch heuer zuverlässig ihre Früchte.
Stammtisch im Spitalgarten
Angenehme Temperaturen und gute Stimmung prägten den Juli-Stammtisch im Biergarten des Regensburger Traditionshauses. Jörg Müller nutzte die Gelegenheit, dem Wirt Anton Sperger zur Aufnahme des Spitalgartens in den Genussführer zu gratulieren.
Tradition zum Aufrollen
Kartoffelschnecken – ein Stück Oberpfälzer Küchentradition Als Füllung für diese Alleskönner eignen sich Käse, Kräuter, Spinat, Pilze, Speck, Schinken oder saisonales Gemüse – ebenso süße Varianten mit Mohn, Apfel oder Nüssen. Kaum eine andere Kartoffelspezialität lässt sich so gut an Jahreszeit, Vorratskammer und den persönlichem Geschmack anpassen.
Scharlhofer Gemüse aus Rieden
Ein Familienhof lässt Vielfalt wachsen 2021 begannen Ela und Bastian Weber, auf dem traditionsreichen Familienhof im Nebenerwerb Gemüse anzubauen. Mit der Unterstützung von Onkel Andreas und Tante Sabine entwickelte sich daraus ein mit viel Leidenschaft geführter Familienbetrieb, der längst über ein Hobby hinausgewachsen ist. mehr lesen im Einkaufsführer
Regional, saisonal, konsequent: der Bärenwirt setzt Maßstäbe
2012 hat Susanne Klostermann den historischen Bärenwirt in Rieden von ihren Eltern übernommen. Gemeinsam mit ihrem Mann René führt sie das Haus mit großer Tatkraft und Herzblut. Als Mitglied von Slow Food und von den Prinzipien „gut, sauber und fair“ überzeugt, setzt sie konsequent auf Transparenz und hochwertige Produkte aus der Region. mehr lesen im… Regional, saisonal, konsequent: der Bärenwirt setzt Maßstäbe weiterlesen
Plastik im Bio-Gemüse: Warum der erste Eindruck täuscht
Mehrfach sind uns in letzter Zeit auf Feldern bio-zertifizierter Gemüsebauern schwarze Folienabdeckungen aufgefallen. Der erste Reflex: Das passt doch nicht zusammen – Plastik und Ökolandbau? Doch gerade wenn es sich um Betriebe handelt, die seit Jahren konsequent auf Nachhaltigkeit setzen, lohnt sich ein zweiter Blick.
Mit Feuer, Geduld und eigenem Roggen
Am uralten Familienhof bei Bruck i.d.OPf. bewahren Verena und Georg Kraus mit großer Hingabe eine Tradition, die seit Generationen zum Hof gehört: das Backen von Holzofenbrot aus eigenem Getreide. Mit Holz aus dem eigenen Wald wird der Backofen eingeheizt, gebacken wird ausschließlich mit hofeigenem Roggen … mehr lesen im Einkaufsführer Oberpfalz
Trockenheit erreicht die Weiden
Wer an sommerliche Weidewirtschaft in der Oberpfalz denkt, verbindet damit meist Bilder von Kühen, die bis zum Bauch in frischem Grün stehen. Die Realität dieses Jahres sieht anders aus: Vertrocknete Weiden und ausbleibender Aufwuchs bringen zunehmend auch jene Betriebe unter Druck, für die Trockenheit bislang kaum ein Thema war.
Schneckenpost Juli 2026
Die Sommerhitze hat uns heuer fest im Griff – umso besser, dass wir vorgesorgt haben: Für die nächsten Termine warten lauschige Biergärten an der Donau und am Regen auf uns.
Echtes Bauernhofbrot – ein bedrohtes Kulturgut
Echtes Bauernhofbrot ist weit mehr als ein im Holzofen gebackenes Sauerteigbrot. Traditionell entstand es aus einem geschlossenen bäuerlichen Kreislauf: Der Roggen wurde auf dem eigenen Hof angebaut, das Mehl selbst erzeugt oder in der Dorfmühle gemahlen, der Sauerteig über Generationen weitergeführt und das Brot im hofeigenen Holzbackofen gebacken. Der Verkauf ab Hof war Teil der… Echtes Bauernhofbrot – ein bedrohtes Kulturgut weiterlesen
Bio-Gemüse Schlegl
Neben der weit über 800 Jahre alten Michaelskirche in Kager gelegen und kaum weniger alt als diese, gehört der Hof der Familie Schlegl zu den Urversorgern der Stadt Regensburg. In idyllischer Lage auf halber Höhe der Winzerer Höhen besitzt der Hof sogar seine eigene Quelle. mehr lesen im Einkaufsführer Oberpfalz
Schlosshof Zoigl
„Der Braumeister Weig hat so lange an meinen Mann hingeredet, bis der es probiert hat“, erinnert sich Seniorin Lissi. Sie und ihr Mann Peter Weiß eröffneten 1989 die Zoiglstuben. Bereut haben sie es nie, sondern viel Freude damit, wie sie erzählt. Bis heute hilft sie gerne in der Küche mit. mehr lesen im Wirtshausführer Oberpfalz
Wochenmarkt Burglengenfeld
ein wichtiger Baustein regionaler Versorgung Auf dem Bauern- und Wochenmarkt gibt es das ganze Jahr über jeden Donnerstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Unteren Marktplatz frische Erzeugnisse und Spezialitäten.
Landwirtschaft im Wandel: Der Goslhof zwischen Tradition und neuen Wegen
„Wir haben uns von der intensiven Landwirtschaft verabschiedet und machen das ständige ‚größer, schneller, mehr‘ nicht mehr mit. Dieser Weg führt aus unserer Sicht in die Irre“, betont Hans Siess. Die Zukunft seines weit über 300 Jahre alten Hofes sieht er in einer nachhaltigen Landwirtschaft, die auf Tierwohl, Regionalität und Wertschöpfung direkt am Hof setzt.… Landwirtschaft im Wandel: Der Goslhof zwischen Tradition und neuen Wegen weiterlesen
Gute Ernährung beginnt mit bewussten Entscheidungen.
Können wir mit Essen die Welt verändern? Wir glauben: ja! Dafür sichern wir die biologische und kulturelle Vielfalt, fördern Ernährungsbildung und setzen uns für politische Rahmenbedingungen ein, die allen Menschen gutes, sauberes und faires Essen ermöglichen. Als globale Bewegung lokaler Gemeinschaften und Aktiven sind wir in mehr als 160 Ländern tätig. Werde Slow-Food-Mitglied
Nose to tail
Was eine gute Bratwurst mit Respekt vor dem Tier zu tun hat. Nur wenige Teile eines Tieres wie Filet, Rücken oder Bratenstücke sind einzeln vermarktbar. Um alles weitere möglichst vollständig zu nutzen, verarbeitet man die übrigen Teile zu Wurstwaren, Schinken, Pasteten, Sülzen und vielen weiteren Spezialitäten.
d`Weiberwirtschaft
Susi Stangl bringt Regionalität, Saisonalität, Tradition und Fantasie zusammen, und es entsteht eine Küche mit inneren Werten, die ohne überflüssigen Schnickschnack auskommt. Slow Food pur!mehr lesen im Wirtshausführer Oberpfalz
Slow Food Menü in der Weiberwirtschaft
Die Exkursion nach Kalsing am 13. Juni fand in Susi Stangls Weiberwirtschaft genussreichen Höhepunkt und Ausklang. Die aus frischen Lebensmittel des nächsten Umfelds bereiteten Gerichte sind echte Botschafter für gut – sauber – fair und bereiteten allergrößtes Vergnügen.
Slow Food besucht Simmlhof in Kalsing
Der Simmlhof in Kalsing ist durch seine Präsenz auf den Wochenmärkten in Roding und Cham in der Region bestens bekannt. Bestens bekannt ist auch die außerordentliche Qualität seiner großen Programms. Grund genug für die Oberpfälzer Slowfoodies, sich die Quelle der guten Dinge genauer anzusehen.
Aus regionalen Bio-Kartoffeln werden jetzt regionale Bio-Pommes
Mit der Vorstellung der ersten „Regensburger Bio-Pommes“ ist ein gelungenes Beispiel dafür sichtbar geworden, wie regionale Wertschöpfungsketten funktionieren können. Produziert werden die Kartoffeln auf dem Biolandhof von Dominik Heitzer, der auch im Slow Food Einkaufsführer Oberpfalz als empfehlenswerter Erzeuger gelistet ist.
Ficelles, Bierstangen und Brote mit Charakter
Sebastian Wellnhofer führt in vierter Generation die Traditionsbäckerei der Familie. Für ihn steht handwerkliche Qualität an erster Stelle, weshalb er mit Stolz auf den mehrfach verliehenen Staatsehrenpreis des Bäckerhandwerks verweist. mehr lesen im Einkaufsführer Oberpfalz
Wie aus einem alten Anwesen ein Zoigljuwel wurde
Die Familie besaß seit jeher das Braurecht, das jedoch lange Zeit nicht mehr genutzt wurde. Erst 1992 begann Reinhard Fütterer wieder mit dem Hausbrauen und richtete eine kleine, bescheidene Zoiglstube ein, die viermal im Jahr ihre Türen öffnete. mehr lesen im Wirtshausführer Oberpfalz
Vom Spinat der Vergangenheit zum Ackerunkraut der Gegenwart
Der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) gehört zu den ältesten vom Menschen genutzten Wildgemüsen. Seine jungen Blätter wurden früher ähnlich wie Spinat zubereitet. Heute ist die Pflanze vor allem als weit verbreitetes Ackerunkraut bekannt, wird auf vielen Feldern bekämpft, und kaum jemand weiß, wie gut ihr Geschmack ist, vor allem wenn die Blätter nur kurz in… Vom Spinat der Vergangenheit zum Ackerunkraut der Gegenwart weiterlesen
